PCR-Test-Technologie | Kein Beleg für Erkrankung
Bild: gemeinfrei

PCR-Test-Technologie | Kein Beleg für Erkrankung

Marion Koffend, erschienen in Zivilimpuls, Ausgabe 4/2020

In letzter Zeit gab es viel Aufregung um den PCR-Test, auch Coronartest genannt. Kary Mullis, Nobelpreisträger und Erfinder der PCR-Technologie, wurde in den Mund gelegt, dass er gesagt hätte: „der Test sei nicht geeignet das Vorhandensein eines Corona-Virus nachzuweisen. Die Medien behaupteten sogar, diese seine Aussage sei aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Da Mullis aber schon am 7.August 2019 verstarb, kann er sich gar nicht zu dem jetzigen Coronavirus geäußert haben. Was nun?

In einem Vortrag im Juli 1997 spricht Mullis über AIDS und die PCR-Methode und sagte: “Man kann die PCR-Methode nicht falsch einsetzen. Es geht um die Ergebnisse, um deren Interpretation. Wenn man es richtig macht, kann man mit der PCR bei jedem fast alles finden”. Und weiter: „…es gibt nur wenige Moleküle, von denen Sie nicht mindestens eines in Ihrem Körper haben. Und mit der PCR-Methode können Sie ein einzelnes Teilchen zu einem messbaren Molekül amplifizieren – vergrößern oder multiplizieren. Mit dem PCR-Test können Sie eine winzige Menge von etwas nehmen und messbar machen. Der Test basiert auf Dingen, die unsichtbar sind. Und wenn Ihr Test positiv ist, sind Sie infiziert oder krank? Die PCR-Methode sagt Ihnen nicht, ob Sie krank sind! Wenn Sie das Material weniger als 35 Mal verstärken, wird niemand positiv getestet. Wird es 60 Mal verstärkt, wird jeder positiv getestet.“

Testzyklen

Entscheidend ist also die Anzahl der Zyklen. Die Initiative Corona-Transition (2) fragte bei PCR-Testlabors nach der Anzahl der Zyklen. Sie wurde von verschiedenen Labors verschieden beantwortet. Die einen haben ihre Replikatoren auf 35, 36 Zyklen eingestellt, andere auf 40. Ein schweiz- oder europaweit einheitliches Verfahren sieht anders aus(…) Der PCR-Test kann nur feststellen, ob jemand irgendwann mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen ist. Und „irgendwann“ ist keine zufällige Wortwahl. (…) Im Körper eines Menschen sind mehrere Wochen nach dem Erstkontakt mit dem Virus positive Ergebnisse möglich. (…) Proben, die bloß minimale Mengen inaktiver Virenfragmente enthalten, werden bei 40 Zyklen zu einem positiven Ergebnis führen. Ansteckungsgefahr? Null. Erkrankungsgefahr? Null. Sterbewahrscheinlichkeit? Kleiner als beim Gang über die Strasse, um das Testergebnis bei der Altpapiersammelstelle zu entsorgen.

Quellen: