Wir-Kraft | Frieden und Wohlstand für alle ist machbar
Bild: genossenschaftswelt.de

Wir-Kraft | Frieden und Wohlstand für alle ist machbar

Marion Koffend,

erschienen in Zivilimpuls, Ausgabe 4/2020

Das Wirkraft Prinzip von Rudolf Diesel wurde von Dr. Heiko Schöning aus der Versenkung gehoben. Hier wollen wir Ihnen dieses geniale Prinzip etwas näher bringen.

Rudolf Diesel

Daß Rudolf Diesel (1858-1913) ein begnadeter Ingenieur war, ist Allgemeinwissen. Daß er auch ein bedeutender Vordenker einer Sozialreform war, ist nahezu unbekannt. 1903 erschien sein Buch „Solidarismus“ in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, von denen nur wenige hundert verkauft wurden. Heute sind davon gerade mal 5 Exemplare in Bibliotheken erhalten, in Antiquariaten fehlt das Buch komplett. Im Gegensatz zum wissenschaftlichen Sozialismus von Marx/Engels, der auf Abschaffung des Privateigentums, Enteignung und Vergesellschaftung abzielte, wollte Diesel durch neue Wege Kapital aufbauen und neue soziale Bedingungen schaffen. Ohne Gewalt und Zwang basiert sein Modell auf Freiwilligkeit und auf der Überzeugungskraft seiner ökonomischen Berechnungen. Diesel hoffte auf Unterstützung durch die Gewerkschaftsbewegung, wurde aber enttäuscht. Um den Tod Diesels ranken sich heute noch die unterschiedlichsten Gerüchte. Freitod ist die offizielle Version, Ermordung durch die Ölmafia oder Marktkonkurrenten meinen andere. Auf jeden Fall werden sich für seine Ideen alle interessieren, die heute ein Bürgergeld fordern, bzw. eine gerechtere Gesellschaftsordnung jenseits des globalen Raubkapitalismus anstreben.

WIRKRAFT will dieser Idee nun die Möglichkeit zur Realisierung geben. Wirkraft sagt friedlich: „NEIN danke, ihr Ausbeuter und Verführer. Wir arbeiten nicht mehr für euch. Wir kaufen nicht mehr bei euch. Wir gründen unsere eigenen Unternehmen. Mit besseren Produkten. Durch einen gemeinsamen täglichen Cent sind wir gemeinsam stark, gemeinsam schaffen wir Vermögen.“

WIRKRAFT ist eine unabhängige, friedliche, gemeinnützige Wirtschaftsform. Diese moderne Lösung der Sozialen Frage, basiert auf dem Buch (3) von Rudolf Diesel und ermöglicht die real umsetzbare, natürliche wirtschaftliche Freiheit aller Menschen und den freiwilligen Zusammenschluss von normalen Menschen als WIR-Bürger.

Rudolf Diesel

WIR-Bürger erkennen, dass sie durch gemeinschaftliches Handeln stark sind und dadurch zu ehrlichem Wohlstand kommen. Durch das Wirkraft-Prinzip stehen plötzlich sinnvolle Arbeitsplätze und Produkte von den gegründeten WIRKRAFT-Unternehmen zur Verfügung. Die Menschen profitieren direkt und indirekt von den Gewinnen der WIRKRAFT-Unternehmen. Das Ganze realisiert sich durch freiwillige Beteiligung mit 1-Cent-pro-Tag an der noch zu gründenden Bürgschaftsbank. Im Moment kann man auf das Wir-Kraft Spendenkonto bei der GLS Bank (1) spenden. Ist genug Kapital eingesammelt kann eine Bürgschaftsbank gegründet werden.

Bürgschaftsbank: das Prinzip

Die Bürgschaftsbank vergibt ausschließlich Bürgschaften. Sie vergibt keine Konten oder Kredite, sondern sichert Kredite von Menschen ab, die sonst in der momentanen Wirtschaftsform niemals einen Kredit bekommen würden. Mit einer 100%igen Bürgschaft von der Bürgschaftsbank bekommen sie diesen aber ganz leicht bei jeder Bank oder einem Privatanleger. Die Bürgschaftsbank setzt das „1-Cent-pro-Tag – Vermögen“ der WIR-Bürger also nur für Bürgschaften ein. Sie prüft Geschäftspläne auf solidarische Tauglichkeit zum WIRKRAFT-Unternehmen gemäß des solidarischen Regelwerks Rudolf Diesels. Die Kontrolle laufender WIRKRAFT-Unternehmen geschieht ebenfalls gemäß des solidarischen Regelwerks Rudolf Diesels. (2)

WIRKRAFT-Unternehmen

Wirkraftunternehmen sind Genossenschaften für sinnvolle Produkte und Dienstleistungen und erwirtschaften Gewinne für sich und die WIRKRAFT als Ganzes. Ein Wirkraft-Unternehmen hält sich nach innen und außen an das solidarische Regelwerk Rudolf Diesels.

Solidarisches Regelwerk

Das solidarische Regelwerk hat als Basis das lange verschollene Buch des genialen Erfinders Rudolf Diesel. Es erklärt die Vorteile und den natürlichen Kreislauf der WIRKRAFT und beinhaltet detailliert ausgearbeitete Verträge und Satzungen für alle Beteiligten. Zudem stellt es einen effektiven Schutz gegen Korruption sicher und setzt so Menschen gerechte Anreize. (3)

Stiftung

Eine Stiftung welche die Bürgschaftsbank gründet ist ein demokratisch gewähltes, da gelostes, Aufsichtsgremium aus WIR-Bürgern, welche die Bürgschaftsbank kontrollieren und den Vorstand einsetzt. Die Stiftung ist Hüterin des solidarischen Regelwerks. Änderungen sind nur mit WIR-Bürger-Beschluss möglich, ebenso entscheidet es über gemeinnützige Friedens- und Sozialprojekte aus Gewinnüberschüssen.

WIRKRAFT-Unternehmensgewinne

Gewinne verwendet das WIRKRAFT-Unternehmen zum großen Teil für selbstbestimmte Zwecke und sind per Definition Überschüsse nach Abzug aller Betriebskosten sowie Tilgung + Zinsen für Startkapitalien. Sie gehen aber auch einerseits zu einem kleinen Teil als Gebühren an die Bürgschaftsbank für deren laufende Kosten und andererseits an die Stiftung für gemeinnützige Zwecke.

Anleger

Anleger bekommen ihr Geld das sie in Unternehmen anlegen und den erwarteten Gewinn (Zins) zurück. Sie erhalten auf Forderung eine 100%ige Ausfalls-Bürgschaft der Bürgschaftsbank. Allerdings sind sie ohne Mitspracherechte im von ihnen finanzierten WIRKRAFT-Unternehmen. Sie sind keine der üblichen Investoren, die wegen Anlagerisiken im Unternehmen mitbestimmen wollen.

Spiel

Das WIRKRAFT-Spiel

Dieses Spiel vermittelt Vorteile der gemeinnützigen gegenüber anderen Wirtschaftsformen und ist ein Freu(n)de bringendes Karten-Würfel-Spiel für 2 bis 4 Menschen. Quasi das Anti-Monopoly und möchte aus den Spielern die WIR-Bürger von morgen machen. Es vermittelt: Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam schaffen wir Vermögen. (4)

Quellen: