Klaus Schwab
Bild:CC BY-SA 2.0,Remy Steinegger

Klaus Schwab | Die 4. Industrielle Revolution | Covid 19: der große Umbruch

Wie formt man Gesellschaften | Klaus Schwab und seine Vorstellung von einer total überwachten und transhumanistischen Welt

Marion Koffend

6.11.2020

Klaus Schwab kennt die Mächtigen und die Mächtigen kennen ihn. Er weiß weit mehr über deren Zukunftsvisionen als Sie und ich. Fast niemand kennt Klaus Schwab, den Mann der nach eigener Aussage, das Welt-Wirtschafts-Forum (World-Economic-Forum | WEF) gründete, um mit den Mächtigen der Welt über Ethik zu sprechen.

Vita

Der Gründer und geschäftsführende Vorsitzende des WEF, Klaus Schwab, geboren 1938, lebte bis zu seinem Abitur im oberschwäbischen Ravensburg. Ab 1963 studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Freiburg, wo er seinen Doktor in Wirtschaftswissenschaften ablegte und 1965 mit einer weiteren Doktorarbeit an der ETH Zürich in technischem Maschinenbau promovierte. Seine akademische Ausbildung vollendete er 1967 an der Havard Universität mit der Graduierung zum Master of Public Administration. Dieser Studiengang setzt sich mit Fragestellungen aus den Bereichen Entwicklung professioneller Führungskräfte, Kundenorientierung, Controlling, Personalmanagement, Innovationsmanagement, öffentliche Betriebswirtschaftslehre, internationale Verwaltungsentwicklung und Verwaltungssoziologie auseinander. Von 1972 bis 2003 war er Professor für Unternehmenspolitik an der Universität Genf. Im Jahr 1971 gründete er zunächst die gemeinnützige Stiftung Europäische Management-Konferenz, welche dann 1978 in das Welt-Wirtschafts-Forum (WEF) umbenannt wurde. Man kann behaupten das WEF dient als Schaltzentrale der weltweiten Führerschaft aus Politik, Wirtschaft, Medien, NGOs, Wissenschaft, Technologie, Kultur und Religion. Auf den ersten Blick scheint Klaus Schwab ein Mann zu sein, der es gut meint. Mit seinem eher philosophischen Ansatz, man müsse sich mit den Bösen an einen Tisch setzen, sonst verliere man den guten Einfluss auf diese Kräfte, hat er viele, auch nicht wirtschaftlich orientierte Menschen begeistert.

Marcus Vetter im Interview über "Das Forum" für ttt / Von Norbert Kron ARTstories

Marcus Vetter, der Macher des Dokumetarfilms "Das Forum" stellt das WEF in diesem Interview als positiven Versuch eines weltweit verknüpften Gesprächsraumes dar, wenngleich er auch nicht gänzlich kritiklos bleibt. Da dabei seine ehrliche Begeisterung für das Lebenswerk Schwabs spürbar wird, ist man als Zuschauer geneigt diese Sicht zu teilen. Wenn man sich jedoch den Schriften Klaus Schwabs widmet und das darin ausgebreitete technokratische Menschenbild findet, kann man, nach Ansicht des Autors dieses Artikels, den anfänglichen Zuspruch schwerlich aufrecht erhalten.

Im folgenden werden Aussagen von Klaus Schwab aus drei seiner Bücher näher beleuchtet: "Die vierte industrielle Revolution" 2016 (4), "Gestaltung der Zukunft der vierten industriellen Revolution: Ein Leitfaden zum Aufbau einer besseren Welt" 2018 (5) und "Covid-19: The Great Reset" 2020 (6)

Sein neustes Buch in Zusammenarbeit mit Co-Autor – und bekennendem Globalisten* – Thierry Malleret , The Great Reset kam im July diesen Jahres auf den Markt. Die deutsche Übersetzung, Covid 19: Der große Umbruch, erschien zwei Monate später und kann als Schwabs persönliches Lebens Resümee gelten. In Rezensionen (1) zum Buch erfährt man, wie Schwab im Zeit-Online (2) Interwiew ankündigt: die Krise und ihre gesellschaftlichen, wie wirtschaftlichen Folgen hätten gezeigt, dass der Neoliberalismus ausgedient hätte. Er benennt das, was kommen solle, die 4. industrielle Revolution – dazu imstande, unsere Wahrnehmung vollständig zu beeinflussen, nicht nur in Bezug auf Kommunikation, Produktion und Konsum, sondern sogar auf die eigene Identität. Es würde Entwicklungen wie intelligenter Verkehr, intelligente Regierungen und sogar intelligente Städte geben.

Stakeholder-Kapitalismus

Seit über 50 Jahren ist Schwab der Vorkämpfer für den sogenannten Stakeholder-Kapitalismus. Was nichts anderes bedeutet wie, dass alles in dieser Welt auf wirtschaftliche Herausforderungen, wirtschaftliche Zwänge und wirtschaftliche Vorteile für den herrschenden Kapitalismus und dessen Profiteure reduziert werden muss. In dieser drastischen Form kommuniziert Schwab und Malleret das allerdings nicht . Im Buch beteuern sie, die Welt würde jetzt durch die Coronakrise Reformen durchführen können, die allen zugute kommen, und nicht nur einer Minderheit. (1) Wie sie sich das dann tatsächlich vorstellen, wird noch behandelt. Vorher soll noch ein Mann zu Wort kommen, der sich ebenfalls gut mit Zukunftsforschung auskennt und zu ganz anderen Ergebnissen gelangte.

Vordenker Peter Kruse

Der Vordenker der deutschen Internetgesellschaft Peter Kruse (* 1955, † 2015]) beschrieb seinen Blick auf die zukünftige Entwicklung der Menschheit weniger materialistisch. Seiner Meinung nach müsse die Politik mehr Empathie gegenüber der Gesellschaft entwickeln, denn die Macht der Arbeiter wie der Kunden wachse mit der Nutzung der alternativen Nachrichtennetze. Schon 2010 war ihm als Neurobiologe klar, dass die Politik ohne Empathie keine gesunde Gesellschaft mit aufbauen könne. Es handle sich schließlich um Kultur und Kultur sei eine indirekte Variable, Kultur könne man nicht erzeugen, Kultur ist keine Projektarbeit. Man könne nur Rahmenbedingungen erzeugen, in denen bestimmte Kulturmuster auftauchen. In der Natur beispielsweise entstehen Ordnungsmuster immer aus Widerspruch heraus, nicht aus Harmonie, das heisst, wenn man wirklich komplexe Ordnungsmuster haben wolle, müsse man die Unterschiedlichkeit im System erhöhen. Man müsse Querdenkern eine Chance geben und die Störer zulassen, – und, und das ist fast trivial – man müsse Netzwerke bauen, weil in dem Moment, wo man ein Netzwerk baut, schaffe man eine Situation, wo die nichtlinearen Rückkopplungseffekte immer wieder für das Auflösen von stabilen Zuständen sorge. Das heißt, Rückkopplungsmechanismen und Diversität seien extrem positiv für Kreativität. (3)

In seinem Referat der der 4.Sitzung der Enquete Kommission "Internet und Digitale Gesellschaft" hat Kruse eine Vernetzung der Gesellschaft, schon 2010 beschrieben.(3)

Es beschleicht einen der Gedanke, dass die Stakeholders der Welt Kruses Gedanken durchaus bedacht haben. Allerdings nicht in dem Sinne es zu fördern und eine freie Gesellschaft – wie sie ja beteuern – zu schaffen, sondern um genau das Gegenteil zu erreichen. Noch 2010 konnte man im Internet alles finden was man wollte, mittlerweile 10 Jahre später haben sich die großen Konzerne Google, Youtube, Facebook, Twitter, Whatsapp und Instagram dazu verschworen jeden zu zensieren, dessen Gedanken sich gegen die Globalisierung, die internationalen Pharmakonzerne, die Totalüberwachung und die Beschneidung der demokratischen Rechte aussprechen. Nichts was Schwab und Malleret beschreiben hat mit der Förderung eines freien Willens zu tun, nein vielmehr hat sich jeder Mensch mit der neuen Realität abzufinden.

Die folgenden Botschaften wiederholt Schwab immer und immer wieder, als ob er sicher gehen wolle, dass wir gebührend vorgewarnt worden seien

„Die verwirrenden Innovationen, die durch die 4. industrielle Revolution ausgelöst wurden, von der Biotechnologie bis zur KI, definieren neu, was es bedeutet, Mensch zu sein" (4). "Die Zukunft wird unser Verständnis dessen, was es bedeutet, Mensch zu sein, sowohl vom biologischen als auch vom sozialen Standpunkt aus heraus fordern“.(5) "Schon jetzt zwingen uns die Fortschritte in den Neuro- und Biotechnologien dazu, zu hinterfragen, was es bedeutet, Mensch zu sein". (5)

Schwab sagt voraus

„In dem Maße, wie sich die Fähigkeiten in diesem Bereich (Überwachung Anm.Red.) verbessern, wird die Versuchung für Strafverfolgungsbehörden und Gerichte zunehmen, Techniken zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit krimineller Aktivitäten, zur Schuldfeststellung oder möglicherweise sogar zum Abrufen von Erinnerungen direkt aus dem Gehirn von Menschen einzusetzen. Sogar das Überschreiten einer Landesgrenze könnte eines Tages einen detaillierten Gehirnscan erfordern, um das Sicherheitsrisiko einer Person einzuschätzen". (5)

Er präzisiert dies wie folgt

„Die Technologien der 4. Industriellen Revolution werden nicht aufhören, Teil der physischen Welt um uns herum zu sein - sie werden Teil von uns werden. In der Tat haben einige von uns bereits das Gefühl, dass unsere Smartphones zu einer Erweiterung unserer selbst geworden sind. Die heutigen externen Geräte - von tragbaren Computern bis hin zu Virtual-Reality-Headsets - werden mit ziemlicher Sicherheit in unseren Körper und unser Gehirn implantiert werden. Exoskelette und Prothesen werden unsere körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen, während Fortschritte in der Neurotechnologie unsere kognitiven Fähigkeiten verbessern werden. Wir werden besser in der Lage sein, unsere eigenen Gene und die unserer Kinder zu manipulieren. Diese Entwicklungen werfen tiefgreifende Fragen auf: Wo ziehen wir die Grenze zwischen Mensch und Maschine? Was bedeutet es, Mensch zu sein?“ (5)

Totalüberwachung mit Nanotechnologie

Auch biologische Nanotechnologie würde alles, was wir kennen, unter Kontrolle bringen. So sagt er es natürlich nicht, denn das würde ja zeigen, wo wir hingesteuert werden. In seiner Vorstellung ist es ein Tsunami, der alles unter Robotikherrschaft stellt und der von Big Pharma, Big Data und engen Politikkooperationen angetrieben wird. Also kein natürlicher Vorgang, sondern einer durch Geldmacht forcierter Zwang nie da gewesenen Ausmaßes. Er geht sogar so weit zu sagen, die Nanotechnologie sei eben nicht nur mechanisch sondern auch biologisch… Und das Welt-Wirtschafts-Forum fördere diese öffentlich-private Zusammenarbeit, um die 4. industrielle Revolution zu meistern. Er ist offensichtlich der Meinung, dass die Eugenik** ebenfalls einen Reset verdient: „Die Tatsache, dass es jetzt viel einfacher ist, das menschliche Genom innerhalb lebensfähiger Embryonen präzise zu manipulieren, bedeutet, dass wir in Zukunft wahrscheinlich Designer-Babys sehen werden, die bestimmte Eigenschaften besitzen oder gegen eine bestimmte Krankheit resistent sind". (4) – Die Wortwahl „resistent“ zeigt hier deutlich die Verfassung dieser Vordenker. Würden sie von menschlichen Wesen sprechen, die ja zugleich auch geistige Wesen sind, hätten sie wohl eher „immun“ gewählt. –

Schwab beschreibt die Zukunft einer "überlegenen“, künstlich verstärkten transhumanen Elite, die sich vom natürlich Geborenen abspaltet

„Wir stehen an der Schwelle zu einem radikalen Systemwandel, der eine kontinuierliche Anpassung der Menschen erfordert. Infolgedessen werden wir möglicherweise Zeuge einer zunehmenden Polarisierung in der Welt, gekennzeichnet durch diejenigen, die den Wandel befürworten, und diejenigen, die sich ihm widersetzen. Dies führt zu einer Ungleichheit, die über bereits beschriebene gesellschaftliche Ungleichheit hinausgeht. Diese ontologische Ungleichheit wird diejenigen, die sich anpassen, von denen trennen, die sich widersetzen - die materiellen Gewinner und Verlierer in allen Bedeutungen der Worte. Die Gewinner können sogar von irgendeiner Form radikaler menschlicher Verbesserung profitieren, die durch bestimmte Segmente der 4. industriellen Revolution (wie der Gentechnik Anm. Red.) hervorgerufen und den Verlierern vorenthalten werden. Dies birgt die Gefahr von Klassenkonflikten und anderen Zusammenstößen, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben.“ (4) Es ist den Zukunftsplanern also durchaus klar, welche Zustände auf die Menschheit zukommen, wenn das neue System umgesetzt werden sollte.

Das Wohl der Allgemeinheit steht über dem Wohl des Einzelnen | Ein faschistischer Grundgedanke

In diesem neuen System würde dem Einzelnen keinerlei Wahl gelassen, ob er den allgemein gültigen Forderungen nachkommen will oder nicht, wie Schwab und Malleret in Bezug auf die so genannte Kontaktverfolgung klarstellen: „Keine freiwillige App zur Ermittlung von Kontaktpersonen wird funktionieren, wenn die Menschen nicht bereit sind, ihre eigenen persönlichen Daten der Regierungsbehörde, die das System überwacht, zur Verfügung zu stellen. Wenn eine Einzelperson sich weigert, die App herunterzuladen (und damit Informationen über eine mögliche Infektion, Bewegungen und Kontakte zurückhält), sind alle betraffen davon.“ (6) Man geht also von einem Weltbild aus, indem der freie und eigenverantwortlich handelnde Mensch eine Gefahr für seine Umgebung darstellt.

Totalitäre Überwachung

Die Akzeptanz dieser "Zwangsmaßnahmen", die von uns allen erwartet wird, werden natürlich ein unvorstellbares Maß an totalitärer Überwachung mit sich bringen. "Die Bewegung der Unternehmen wird in Richtung einer stärkeren Überwachung gehen; auf Gedeih und Verderb werden die Unternehmen beobachten und manchmal aufzeichnen, was ihre Belegschaft tut. Der Trend könnte viele verschiedene Formen annehmen, von der Messung von Körpertemperaturen mit Wärmekameras bis hin zur Überwachung über eine App, wie die Beschäftigten die soziale Distanzierung einhalten." (5)

Es sieht so aus, als wolle man den Menschen keinen Ausweg lassen. Die Behauptung, es gäbe jetzt mit der erkannten Virengefahr (nicht nur Covid-19) nur einen einzigen Ausweg, nämlich die zu hundertprozent überwachte und verwaltete Gesellschaft, ist so ein boshafter Angriff auf die Menschheit, wie wir ihn seit 1933 nicht mehr gesehen haben – dieses Mal aber weltweit. Für einen Mann, der mit den Mächtigen über Ethik sprechen wollte, ist Schwab ziemlich tief gesunken. Sagte er doch in einem Interview: „Wir müssen uns also sehr gut auf diese Revolution vorbereiten. Ich bin der Meinung, dass es den asiatischen Ländern mit der relativ jungen Bevölkerung gelingen kann, diese Revolution im Vergleich zu den anderen Ländern der Welt leichter zu meistern.“ (7)

What is the Fourth Industrial Revolution? by Prof Klaus Schwab (7)

Und das geht so

Was besonders wichtig sei, wäre das Bildungssystem. Man müsse das Bildungssystem ändern, das immer noch sehr stark im 19. Jahrhundert verankert sei. Man müsse es an die neuen Gegebenheiten anpassen, um beispielsweise Arbeitsplätze kontinuierlich zu verändern. Das neue Bildungssystem ziele nicht nur auf die Entwicklung digitaler Fähigkeiten ab, sondern auch auf ethische Normen, die auch auf einem lebenslangen Bildungssystem basieren müssten. (7) Lebenslang? Und das nicht nur in Bezug auf die neuen Richtlinien, die benötigt werden, sondern auch in Bezug auf die Änderung unserer ganzen Art zu denken. Das heißt ja, man wird sein Leben lang indoktriniert und ein freies Denken, wie wir es jetzt noch kennen, wird nicht mehr gestattet sein.

„Wir müssen dieses Problem (der Bildung Anm.Red.) angehen, nicht nur in Bezug auf welche Richtlinien wir benötigen, aber auch in Bezug auf die Änderung unserer Denkweise. Und hier steht die Schaffung eines neuen Modells, eines neuen Konzepts, einer neuen Definition des Kapitalismus im Vordergrund. Kapitalismus bedeutet, dass die alte Definition nur Finanzkapital umfasste. Aber tatsächlich ist zukünftig Human- und Sozialkapital und natürlich ist Naturkapital genauso wichtig wie Finanzkapital.“ (8) Das heißt dann „übersetzt“, zukünftig würde die Schöpfung selbst, ohne ethische Bedenken komplett kapitalisiert. Der einzelne Mensch würde zu Humankapital umdeklariert, die Gesellschaften zu Sozialkapital und die Natur zu Naturkapital.

Klaus Schwab | New definition of capitalism - englisch (8)

Deutsche Übersetzung von Veritas TV mit Erweiterungen zum WEF - Die Umschulungsrevolution (9)

Schlusswort

Dass es auch andere Zukunftsprognosen gibt, steht außer Frage, allerdings sind sie nicht mit solch riesigen finanziellen Mitteln für Propaganda ausgestattet, wie die des WEF. Die Transhumanisten/Globalisten haben ganze Arbeit geleistet. Seit Jahrzehnten haben sie im Bildungssystem Bewusstseinsbildung und Kritikfähigkeit rapide zurückgebaut. Alles was den Menschen empathiefähig macht, wurde ebenfalls kontinuierlich reduziert. Ein Bildungssystem, das nur Auswendiglerner und Jasager entlässt. Ein Gesundheitssystem, das den Geist des Menschen nicht nur nicht berücksichtigt, sondern ihn auch noch durch seine chemischen Mittel zerstört und einem mittlerweile etablierten Weltbild, das man nur als Konsumismus bezeichnen kann, haben dafür gesorgt, dass heute so viel Menschen alles glauben, was ihnen von der Propagandamaschine an Honig um den Bart geschmiert wird. Wenn das kein teuflisches Werk aller erster Güte ist, frage ich mich, was ist teuflisch?

Wenn wir diese Entwicklungen nicht wollen, bleibt uns also nichts anderes übrig, als uns ein Bewusstsein von ihnen zu verschaffen und diese Dinge als das zu erkennen was sie wirklich sind. Nicht mitzumachen bei der Schönfärberei und den Sonderangeboten eines zutiefst lebensverachtenden Systems. Vielleicht muss man auch aus dem globalistischen Hotspot Europa für eine Weile auswandern. Aber eins ist sicher: Systeme, die den Werde- und Schöpfungsgestzen des Lebens widersprechen, sind nicht überlebensfähig und zerstören sich auf Dauer selbst. In diesem Sinne bleiben Sie bei Bewusstsein.

Begriffe

* Ein Globalist ist jemand, der der Meinung ist, dass Wirtschafts- und Außenpolitik auf internationaler Ebene geplant und beherrscht werden sollte und nicht danach was für ein bestimmtes Land das Beste sei.

** Die Eugenik ist der heutige Transhumanismus man will durch Genmanipulation für gesunden Nachkommen sorgen. Dabei soll die künftige menschliche Evolution, an den Zielen der Menschen orientiert sein und von ihnen gesteuert werden.

Quellen

(1) WEF Pressemitteilung zu The great Reset

(2) Interview in Die Zeit

(3) Video mit Peter Kruse bei der 4.Sitzung der Enquete Kommission

(4) Klaus Schwab, "Die vierte industrielle Revolution" 2016

(5) Klaus Schwab mit Nicholas Davis, Gestaltung der Zukunft der vierten industriellen Revolution: Ein Leitfaden zum Aufbau einer besseren Welt 2018

(6) Klaus Schwab mit Thierry Malleret, "Covid-19: Der große Umbruch" 2020

(7) What is the Fourth Industrial Revolution? by Prof Klaus Schwab

(8) Klaus Schwab | New definition of capitalism - englisch

(9) Ins deutsche übersetzt von Paula P`Cay von VertitasTV

(zu 9) Wir brauchen eine globale Revolution der Umschulung - hier ist der Grund dafür

Zum Autor:

Marion Koffend

Marion Koffend Jahrgang 63, ist Chefredakteur der 2017 gegründeten Zeitung Zivilimpuls. Sie ist weder Journalistin noch ist sie Medienschaffende gewesen. Die Not der Informationslücken nötigte sie zu dem Schritt eine eigene Zeitung zu gründen, um der Gegenseite eine Stimme zu verleihen.